Buchbesprechung von Usha KR’s The Chosen #Yoga

Dies ist eine weitere Premiere. Ich hatte weder von Usha KR gelesen noch gehört. Aber ich bin froh, dass ich The Chosen ausprobiert habe. Dieses Buch handelt von einem jungen Mädchen, Nagaratna, das nach dem frühen Tod ihres Vaters gezwungen ist, aus ihrem Dorf auszuziehen. Sie und ihre Mutter schließen sich der Familie ihres Bruders in der Stadt an, wo sie ihr Studium fortsetzt und anfängt zu arbeiten. Die Ereignisse, die sich in ihrem Leben und ihrer Entwicklung und ihrem Wachstum zu einer weltlichen Frau entwickeln, ohne ihre angeborenen Qualitäten zu verlieren, fassen das Buch ziemlich gut zusammen.

Das erste, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog, war Ushas beschreibendes Schreiben. Obwohl diese Geschichte in Bangalore spielt, war es wirklich nicht schwierig, sich den Alltag und die Umgebung von Nagaratna vorzustellen. Tatsächlich konnte ich die überfüllten und geschäftigen Marktstraßen, die geschäftigen Geschäfte und die Wohnungen der unteren Mittelklasse mit den Sehenswürdigkeiten und Geräuschen solcher Umgebungen deutlich sehen. Ich habe in solchen Läden eingekauft, bin durch solche Straßen gegangen und habe solche Wohnungen besucht – daher war es leicht, mich auf das beschriebene Leben in Nagaratna zu beziehen. Ushas Aufmerksamkeit für die winzigen Details ist sehr offensichtlich und sie webt wunderschön eine interessante Geschichte.

Nagaratna sehnt sich danach, über das Elend und die Mittelmäßigkeit ihrer Umgebung und der Menschen in ihrem Leben hinauszugehen, sei es die klatschigen Frauen aus der Nachbarschaft, ihre leidenschaftlichen Bewunderer oder ihre flachen Freunde. Im direkten Gegensatz zu Nagaratnas Erziehung und sozialem Ansehen steht die Schule, an der sie als Verwaltungsmitarbeiterin arbeitet. Nagaratna ist eine Insel der Ruhe und der raffinierten Schönheit und alles, wonach Nagaratna sich gesehnt hat. Sie vergöttert den Direktor, Miss Pandit. Nagaratna wird von der noblen und höflichen Miss Pandit mitgerissen, die kluge Antworten und klare Lösungen für alles zu haben scheint. Tatsächlich scheint sie von der Dame so begeistert zu sein, dass ich manchmal fast Angst hatte, dass sich die Geschichte in eine lesbische Liebesgeschichte verwandeln würde. Zum Glück nicht. (Keine Beleidigung für Lesben; nur das, das war nicht der Grund, warum ich dieses Buch aufgegriffen habe und deshalb war es nicht das, was ich erwartet hatte.)

Apropos Klischees: Ich war ebenso froh, dass Nagaratnas Schwägerin keine stereotype, selbstsüchtige Spitzmaus ist, die eifersüchtig auf sie ist oder sich unablässig über Kleinigkeiten mit ihrer Schwiegermutter streitet. Stattdessen ist sie eine freundliche und unterstützende Person, was natürlich gut ist. Die Schwiegermutter ist auch keine Tyrannin und beide teilen eine herzliche Beziehung. Die Schule wird auch von einem spirituellen Ashram geleitet, an den all das Yoga, das ganzheitliche Heilgyan, gebunden ist. Also war ich wieder ein bisschen besorgt, dass es sich als eine Art “Hare Rame! Hare Krishna” -Hippies-Falsch-Gurus-herausstellen wird, die als Scheingeschichte entlarvt werden. Zum Glück war es das nicht. Es gibt auch eine Liebesgeschichte zwischen Nagaratna und dem viel älteren Vasant. Obwohl dies nicht gerade eine befriedigende Liebesgeschichte war, war ich wieder dankbar, dass es keine schmutzigen Details von naiven Mädchen gab, die von bösen Männern ausgenutzt wurden und schwanger wurden. Ich bin Usha dankbar, dass sie es nicht so zu Tode gebracht hat und lahme Abschweifungen.

Ich bin eine Art Person, die tragische Enden nicht mag. Egal wie viel Tragödie in einer Geschichte passiert, ich würde es sehr bevorzugen, wenn alle am Ende glücklich sind. Der Auserwählte ist nicht wirklich eine Tragödie. Ich würde sagen, vielleicht ist es eine realistische Geschichte. Dies ist kein Märchen und niemand segelt in den Sonnenuntergang, um glücklich zu leben. Ich nehme an, Usha wollte auch kein Klischee in ihrem Ende. Ich denke, das Ende hat den unpraktischen Träumer, der ich bin, nicht ganz angesprochen, aber ich kann die Praktikabilität durchaus erkennen.

Im Großen und Ganzen war The Chosen eine gute Lektüre einer jungen Frau, die “zwischen dem, was sie ist und dem, was sie sein will, hin- und hergerissen ist”, und ich habe es genossen. Der Autor webt eine Geschichte wunderschön und verbindet die Punkte sehr geschickt. Werde ich nach weiteren Büchern von Usha Ausschau halten? Sicher!

Inspiriert von Anne M P John

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