Paul Brunton – Von Annie Cahn Fung #Yoga

Das rezensierte Buch „Paul Brunton“ wurde von Annie Cahn Fung geschrieben. Es ist eine Dissertation über sieben lange Jahre, die der Autor dem Institut für religiöse Anthropologie der Universität Paris, Sorbonne, vorgelegt hat.

In einem klaren Stil geschrieben, deckt das Buch alle Aspekte des großen Lebens von Paul Brunton, dem mystischen Schriftsteller (1898-1981), ab. Es besteht aus zwei Teilen, Prelude to a Quest und The Quest for Truth.

Die Recherche führte den Forschungswissenschaftler in die Schweiz, nach Indien und in die USA. Brunton starb 1981 in der Schweiz und verbrachte viele Jahre in Indien, wo er viele große Seelen traf. Bruntons Freunde und Studenten gründeten Wisdoms Goldenrod Center for Philosophic Study in den USA und Anne Cahn Fung hat hier alle wichtigen Informationen über Brunton gesammelt.

Paul Bruntons richtiger Name war Raphael Hurst. Er wurde am 27. November 1898 in London geboren. Er kam 1930 nach Indien und traf den großen Sankaracharya von Kanchi Mutt und den Weisen von Thiruvannamalai Ramana Maharishi. Im Jahr 1931, während seines zweiten Aufenthalts in Thiruvannamalai, erlebte er viele mystische Erfahrungen, die ihn zu einer neuen spirituellen Höhe führten. Aus unerwarteten finanziellen und beruflichen Gründen musste er nach London zurückkehren.

Sein zweiter Besuch in Indien war 1935. Er blieb in Thiruvannamalai und veröffentlichte sein berühmtes Buch „Eine Botschaft von Arunachala“. Er verbrachte vier Monate im Herzen des Himalaya.

Den Winter verbrachte er 1937-1938 in London und kehrte 1939 zum dritten Mal nach Indien zurück.

Der Autor erklärt ausführlich die verschiedenen Ereignisse, die Brunton in viele Städte der Welt geführt haben, und die mystischen Erfahrungen, die er darin gemacht hat.

Seine Freundschaft mit Maharaja von Mysore ist sehr interessant. In Mysore traf er den gelehrten Guru Sri Subrahmanya Iyer, den Guruji des Maharadschas von Mysore.

Seine täglichen Diskussionen mit Herrn Iyer gaben ihm einen neuen Einblick in all seine Forschungen. Unter Iyers Einfluss hatte Brunton das Buch “The Hidden Teaching Beyond Yoga” geschrieben.

Aufgrund einer „bedauerlichen Situation“ in Ramanashramam musste er von Thiruvannamalai nach Mysore zurückkehren und sah Ramana Maharishi nie wieder.

Aber sein Glaube an Ramanas Lehren war ungebrochen. Nachdem er viele Monate in der Gesellschaft von Sri Iyer verbracht hatte, kehrte er nach London zurück.

Der erste Teil des Buches erklärt all dies im Detail und der zweite Teil erklärt die komplizierte Wahrnehmung, Raum und Zeit, Zufall, Karma, Evolution, Geist und Gehirn, Zahlensymbolik, innere Göttlichkeit usw.

Bruntons Sicht auf den “hinduisierten” Westen wird uns zu einer interessanten Lektüre machen.

Der Autor schließt das Buch mit zwei Kapiteln mit den Titeln „Bruntons Werk“ und „Der Mann, der Ost und West überbrückte“.

Das Buch ist sehr interessant, da es viele bisher unerzählte Ereignisse im Leben von Paul Brunton behandelt.

Wir hörten alles über Bruntons aktive Jahre in Indien. Von seinen exklusiven letzten Jahren ist uns danach aber nichts mehr bekannt.

Das Buch gibt alles über Paul Brunton und ich empfehle allen Ramana-Anhängern und Brunton-Bewunderern nachdrücklich, dieses Buch zu lesen.

Es fehlen mir die Worte, der Autorin zu gratulieren, die ein sehr seltenes Thema für ihre Abschlussarbeit gewählt hat.

Ich bin mir sicher, dass der Leser nach der Lektüre dieses Buches wiedergeboren wird und viele Geheimnisse des Lebens kennt.

Ich schlage der Autorin Annie vor, mehr über Bruntons Leben und seine Ansichten über Vedanta zu schreiben, da ihre sieben langen Forschungsjahre sicherlich weitere interessante Informationen liefern werden.

Inspiriert von Santhanam Nagarajan

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