Was hat Tantra mit Yoga zu tun? #Yoga

So oft bekommen wir die Frage: “Was ist Tantra Yoga?” Einige kennen es vielleicht als “Yoga des Sex” oder “sexy Yoga” und betrachten es in erster Linie als einen Weg, um bessere Orgasmen zu erreichen.

Und dann gibt es die Form des Yoga, mit der wir uns im Westen so vertraut gemacht haben, dass es an fast jeder Straßenecke unserer modernen Städte ein Studio gibt. Wir zeigen uns in einem Yoga-Studio, legen unsere Matte hin und üben unsere Posen. Das ist Yoga, richtig? Ja, aber das ist nur eine Form von Yoga, genannt “Hatha” Yoga.

Hatha Yoga ist die Praxis des physischen Körpers. Tantra Yoga ist die Praxis des energetischen Körpers.

Was ist der “energetische Körper”? Sie können es so sehen: Alle Materie besteht aus Energiefrequenzen, wie jetzt die Quantenphysik beweist. Dies schließt unseren Körper ein. Lebensenergie fließt zu jeder Zeit durch uns Menschen, von der Empfängnis bis zu unserem Tod. Lebensenergie ist in verschiedenen Kulturen unter verschiedenen Namen bekannt, wie Chi auf Chinesisch, Kundalini auf Sanskrit, Reiki auf Japanisch oder The Force wie in Star Wars. Lebenskraft und sexuelle Energie sind gleich. Es ist die Energie, die uns in diese Welt gebracht hat. Die meiste Zeit zeigt sich die sexuelle Energie der Lebenskraft in subtilen Zuständen und manchmal in erregten Zuständen. Tantrisches Yoga ermöglicht es, das Bewusstsein für unsere Lebensenergie zu entwickeln und wie sie sich in uns auf physischer, emotionaler und mentaler Ebene manifestiert.

Um Zugang zu energetischem Bewusstsein zu erhalten, greifen wir auf das Chakra-System von sieben großen Energiezentren im Körper zurück. Jedes Chakra ist mit einer anderen Art des Wahrnehmens, Fühlens und Reflektierens verbunden. Zum Beispiel ist das Herzchakra, das sich in der Mitte der Brust zwischen den Brüsten befindet, mit Liebe und Mitgefühl und der Fähigkeit verbunden, sich mit anderen Menschen zu verbinden. Dies wird gesehen, wenn eine Person Liebe für etwas oder jemanden ausdrückt und ihre Hand auf ihr Herz legt. Wir alle kennen diese Erfahrung. Wenn das Herzchakra aus dem Gleichgewicht gerät und eingeengt ist, fühlen wir uns möglicherweise für uns selbst oder für einen anderen verschlossen. Andere Chakren haben andere Auswirkungen und alle sind gleich wichtig.

Wenn wir uns mit unseren Energiezentren verbinden, können wir beginnen, Blockaden emotionaler, physischer oder spiritueller Natur zu beseitigen, damit wir das Leben in vollen Zügen genießen können. Diese Blockaden existieren nicht nur im Geist, sie werden im Körper gehalten. Wir schauen zu den Chakren, um zu sehen, wo wir aus dem Gleichgewicht geraten. Durch Atemarbeit, Bewegung, Meditation sowie emotionale und physische Freisetzungsprozesse kann eine Person diese Blockaden beseitigen und größere Freude und Lebendigkeit in ihrem Leben erfahren. Was auch passiert, ist, dass der Körper besser “arbeitet”, die Energie leichter fließt und wir uns wacher fühlen und körperlich gesund werden.

Dies ist auch der Hauptzweck des Hatha Yoga – die Energie leichter fließen zu lassen. Die Ausrichtung ist das Hauptaugenmerk jeder Hatha-Yoga-Klasse. Die Posen (auch bekannt als “Asanas”) wurden entwickelt, um den Körper einer Person in eine optimale Ausrichtung zu bringen. Und das nicht nur, um eine bessere Haltung zu erreichen. Jede Pose hat eine energetische Komponente. Zum Beispiel ist Virabhadrasana I (Krieger I) körperlich großartig, um Kraft im Quadrizeps und im Gesäß aufzubauen, aber es fördert auch energetisch mehr Mut und Kraft, um sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Tantra und Hatha Yoga beginnen daher, sich gegenseitig zu füttern. Wenn eine Person beispielsweise viel Tantra praktiziert, kann sie feststellen, dass sich ihre Asana-Praxis erheblich verbessert. Dies liegt daran, dass ihr Körper, wenn ihre Energie besser läuft, auf natürliche Weise in Richtung einer optimalen Ausrichtung geht. Umgekehrt, wenn eine Person in erster Linie ein Hatha-Yogapraktiker ist, beginnt ihr Körper, emotionale Blockaden zu lösen, während sie an ihrer Ausrichtung arbeiten. Deshalb fühlt sich nicht jeder während eines Yoga-Kurses in Frieden oder glücklich. Wenn wir anfangen zu atmen und uns in unseren Körper hinein zu strecken, entstehen alte Emotionen.

Sie können sehen, dass Yoga in vielen Formen und Formen kommt. Tantra ist eine Praxis, die zu tieferer Erfüllung und Freude im eigenen Leben führt. Wenn ein Praktizierender in Partnerschaft mit Hatha Yoga praktiziert wird, kann er Kraft und Lebendigkeit sowohl in seinem physischen als auch in seinem energetischen Körper erfahren.

Inspiriert von Dr Elsbeth Meuth

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